Über die Walter und Charlotte Hamel Stiftung

Die WALTER UND CHARLOTTE HAMEL STIFTUNG wurde im Jahr 2004 gegründet und widmet sich der Förderung von Spitzenbegabungen insbesondere junger Sängerinnen und Sänger vornehmlich des klassischen Repertoires.

Preisträger geförderter Wettbewerbe, vergebene Stipendien, Institutionelle Förderungen und Kooperationen

Ziele der Stiftung

Die WALTER UND CHARLOTTE HAMEL STIFTUNG widmet sich der Eliteförderung junger Künstlerinnen und Künstler, insbesondere des klassischen Gesangs, vornehmlich durch:

  • die Vergabe von Preisen in Verbindung mit künstlerischen Wettbewerben oder zum Zwecke des Ausbildungsabschlusses
  • Förderungen im Zusammenhang mit Veranstaltungen junger Künstlerinnen und Künstler in Hannover
  • Übernahme von Ausbildungskosten hoch begabter Nachwuchsmusiker durch Stipendien
  • Zuschüsse zum Zwecke der Aufrechterhaltung von Ausbildungs- und Konzertprogrammen national und international renommierter Einrichtungen der Musikerziehung
Mit Ihrerm Beitrag fördern wir junge Künstlerinnen und Künstler der klassischen Musik und des klassischen Gesangs.

Geplante Aktivitäten 2020

  • Bundeswettbewerb Gesang, Berlin
  • Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“
  • Deutscher Musikwettbewerb, Nürnberg
  • 74. Sommerliche Musiktage Hitzacker
  • Chopin-Gesellschaft Hannover
  • Knabenchor Hannover
  • 20. Internationale A-Cappella-Woche Hannover
  • 21. Maritim Musikwoche, Timmendorfer Strand
  • Oper auf dem Lande, Hannover
  • Klangwerk Lied, Freiburg

Was fördert die Hamel Stiftung?

Die Walter und Charlotte Hamel Stiftung unterstützt den sängerischen Nachwuchs durch:

Stipendien

  • Die Förderung von herausragenden Sängerinnen und Sängern nach Eigenbewerbung
  • Das Förderstipendium der Walter und Charlotte Hamel Stiftung für hoch begabte Gesangsstudierende an deutschsprachigen Musikschulen, beginnend 2009.

Wettbewerbe

Verleihung von Sonderpreisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben.

Meisterkurse

Durchführung von Meisterkursen oder Akademien mit international anerkannten Dozenten („Hamel Master Class“) an wechselnden deutschen Musikhochschulen.

Projekte und Einzelförderungen

Projektförderungen, Einzelförderungen und Preisvergaben im Rahmen von:

  • Musikwettbewerben
  • Chor- und Orchesterkonzerten
  • Opernproduktionen
  • Musikfestivals

Weitere Engagements

  • Institutionelle Förderungen
  • Kooperationen
  • CD Produktionen

Es können pro Jahr drei Stipendien für junge Sängerinnen und Sänger vergeben werden, die jeweils mit einer Förderung von monatlich 500.- € mit der Laufzeit von einem Jahr und somit pro Stipendium mit insgesamt je 6.000.- € dotiert sind.

Neuigkeiten und Berichte zu den Finalkonzerten der Stiftung, sowie Anmeldung.

Gremien

Vorstand:

  • Dr.-Ing. Christian Haferkorn

Assistentin des Vorstandes:

  • Ute Brust

Kuratoriumsmitglieder:

  • Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann
    Präsidentin der Hochschule für Musik,
    Theater und Medien Hannover
  • Prof. Dr. Hans Bäßler
    Seniorprofessor für Musikpädagogik
    an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
  • Prof. Klaus-Jürgen Etzold
    Musikpädagoge an der Hochschule für Musik,
    Theater und Medien Hannover, Studiendirektor, Chorleiter, Dirigent

Historie der Stiftung

Die WALTER UND CHARLOTTE HAMEL STIFTUNG wurde am 2. August 2004 gegründet.

Walter Hamel, ein in Hannover ansässiger, erfolgreicher Unternehmer heiratete in den 1950er Jahren die im klassischen Gesang ausgebildete Charlotte Rummelt, die daraufhin den Ehenamen Hamel führte.

Portrait von Walter Hamel
Potrait von Walter Hamel

Die junge Frau Hamel war seinerzeit schon eine gefeierte Opernsängerin mit Engage- ments in verschiedenen Opernhäusern. Ihr ganzes Leben widmete sie mit besonderem Bestreben der klassischen Musik, insbesondere des klassischen Gesangs.

Aufgrund der Erfahrungen in ihrer eigenen Opern- und Gesangsausbildung war es ihr ein hohes Anliegen, jungen Studenten und Studentinnen Unterstützung auf dem schweren Weg zu klassischen Gesangs- künstlern zu geben.

Nach dem frühen Tod ihres Ehemannes beschloss sie daher testamentarisch, dass das Gesamtvermögen der Eheleute nach ihrem eigenen Tod in eine Stiftung über- führt werden sollte, die den Zweck der Förderung junger Künstler des klassischen Gesangs erfüllt.

Die Stiftung wurde im selben Jahr gegründet, unter dem 22.10.2004 eingetragen und genehmigt.

Über Charlotte Hamel

Frau Charlotte Hamel, von ihren Freunden „Lotti“ genannt, wurde am 11.01.1927 in Hannover geboren. Ihr Vater war Buch- und Zeitschriftenverleger. Mit ihrem älteren Bruder erlebte sie eine schöne Kindheit.

Eingeschult wurde sie 1934 in eine Privatschule in Hannover-Kleefeld, da sie auch dort mit ihrer Familie wohnte. Sie wurde streng erzogen – wie es zu der damaligen Zeit üblich war – und galt als höfliches und hilfsbereites kleines Mädchen. Ihr Lieblingsfach in der Schule war zunächst „Singen“ und später natürlich „Musik“. Sie fiel schon früh durch ihre glocken helle Stimme auf.

1939 wurde sie auf die Sophienschule eingeschult, in der sie – bis auf eine kurze Unter- brechung wegen der Kriegsgeschehen, auf der Elisabeth-Granierschule im Jahr 1948 ihr Abitur machte. Ab 1945 – also nach dem Krieg – nahm sie bereits privaten Unterricht bei einer Gesangspädagogin.

Auch während der Jahre auf der Sophienschule war sie den meisten durch ihren lyrischen Sopran bekannt. Sie musste häufig vorsingen aber niemals irgendwelche Tests in Musik machen, da sich die Lehrkräfte ihrer großen Begabung sicher waren.

Natürlich wollte sie Koloratursängerin werden und nahm daher nach dem Abitur weiterhin Gesangsunterricht.

Bei einem Gesangswettbewerb im Opernhaus erhielt sie wenig später ihre erste Rolle als „Taumännchen“ in der Oper „Hänsel und Gretel“ von E. Humperdinck. Damit stand sie am Anfang einer großen Karriere.

Aber Walter Hamel – verliebte sich in das „Taumännchen“ und stand eines Abends vor ihrer Garderobe mit einem großen Blumenstrauß.

Auch Charlotte Hamel, die damals noch mit Nachnamen Rummelt hieß – verliebte sich in ihren Bewunderer und Verehrer. Kurze Zeit später hielt Walter Hamel bei ihren Eltern um ihre Hand an. Die beiden heirateten sehr romantisch.

Da Charlotte Hamel ganz für ihren Mann da sein wollte, gab sie ihre Karriere auf, was ihr nicht ganz leicht gefallen ist. Ihr Mann, „entschädigte“ sie dafür mit Besuchen in den größten Opernhäusern der Welt.

Ihr Herz ist der Oper ihr ganzes Leben lang treu geblieben.

In ihrem Nachlass befanden sich fast alle Partituren unserer schönsten Opern.

Schwarzweißfoto von junger Charlotte Hamel
Foto von Charlotte Hamel
Walter und Charlotte Hamel Stiftung

Richard-Wagner-Str. 22
30177 Hannover

Tel: 0511 80098549
Fax: 0511 79095347
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